Die herkömmliche Projektplanung plant ein Projekt und seine Phase über die ganze Projektlaufzeit durch.
Es gibt Meilensteine, Statusberichte, all das, was Sie schon kennen.
Verfranzt?
Gerade längere Projekte erfordern aber eine gewisse Flexibilität, da über eine lange Laufzeit nicht alles, was z.B. zwei Jahre in der Zukunft liegt, in allen Details vorgeplant werden kann.
Gleiches gilt für komplexe Projekte, wo die Unwägbarkeiten größer sind und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass etwas "nicht nach Plan läuft".
Jeder, der schon mal komplexere Projekte umgesetzt hat, kennt solche Situationen, bei denen man sich "verfranzt".

Und die Lösung?
Beim agilen Vorgehen, genauer gesagt bei SCRUM hat man natürlich auch einen Plan, den man verfolgt, ein Ziel, das man erreichen will.
Hier ist die Herangehensweise jedoch anders, und das fordert neben den fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen zusätzliche Fähigkeiten:
Aufteilung in kürzere Projektphasen von gleicher Dauer (die sogenannten "Sprints")
regelmäßige Standortbestimmungen - wo stehen wir gerade? Sind die Rahmenbedingungen noch gleich? Geht es noch Richtung Ziel?
Flexibilität, wenn sich Rahmenbedingungen geändert haben, und eine andere Vorgehensweise für die anstehende Projektphase gewählt werden muss
(und natürlich Dranbleiben, wie Sie es auch von konventionellen Projekten kennen)
Praktisch habe ich das erfahren, als ich in meiner Eigenschaft als Entwicklungsleiter für die Software-Entwicklung in unserem Unternehmen SCRUM eingeführt habe.
Gezeigt hat mir das – sehr anschaulich – mein Dackel "Finni" am Beispiel eines unübersichtlichen Projekts: "Wiese mit hohem Gras " ;-)

Blindflug?
Der Dackel so: "Ist wirklich unüberschaubar hier – aber ich weiß, dass ich ungefähr in diese Richtung muss"

Der Ansatz dazu: sich immer wieder orientieren.
Bei SCRUM nennt man diese Orientierungen
"Daily" – ein tägliches kurzes Stand-up-Meeting
"Sprint Review" – Standortbestimmung zum Ende des Sprints, z.B. alle 30 Tage
"Retrospektive" – ein Check, was am generellen Vorgehen verbessert werden kann
... und gegebenenfalls – oder nötigenfalls – die Richtung für die nächste Entwicklungsphase anpassen.
Genauso, wie es vom Dackel im folgenden Video gezeigt wird:
Und nochmal: ... (der nächste "Sprint", die nächste Orientierung)
So kommt man auch bei hohem Gras, bzw. komplexen Projekten optimal ans Ziel, und bemerkt Abweichungen rechtzeitig genug, um darauf reagieren zu können.
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Profil

Ich bin Rudolf Schmidt, Organisationsberater.
Ich arbeite mit Unternehmen, die feststecken, und mache sie wieder entscheidungsfähig – mit Klarheit, Struktur und elastischer Beharrlichkeit.
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